Die Geschichte der Ruine Belfort.

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Die damalige Bedeutung des Baues ist noch heute erkennbar an dessen Grösse und an der Kultiviertheit vieler Einzelheiten der baulichen Ausstattung sowie an den Spuren zahlreicher Veränderungen und Erweiterungen. Die heute verträumte, weitab von jeder Siedlung liegende Stätte war in der Zeit vom 13. bis14. Jahrhundert ein Brennpunkt der politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Organisationen des Landes, und ihre Mauern waren erfüllt von pulsierendem Leben. Vor dem Burgtor führte eine der wichtigsten Verbindungsstrassen vorbei. Vor 500 Jahren wurde die Burg Belfort im Vorfeld der Schlacht an der Calven 1499 gestürmt und verbrannt. Seither verfällt der imposante Bau. Seine Ruinen erinnern zum einen an die erfolgreiche Selbstbehauptung der Bünde im Schwabenkrieg, zum anderen sind sie aber auch Denkmal ihrer Erbauer, der Freiherren von Vaz, des einst mächtigsten Geschlechtes in Oberrätiens.

Seit der Zerstörung 1499 ist das Gemäuer schutzlos Wind und Wetter ausgesetzt und sein Zerfall schreitet immer weiter voran. In den 30er-Jahren wurden wichtige Sicherungsarbeiten ausgeführt. Im Bericht des dipl. Architekten ETH, Hr. Lukas Högl, aus Zürich, vom März 2000, sind die nötigen Sicherungen detailliert aufgelistet und im Protokoll ist der heutige Zustand dokumentiert. Laut dessen Studie sind bauliche Massnahmen dringend notwendig. Die geschätzten Kosten für die gesamte Sanierung betragen zirka 1.5 bis 2 Millionen Franken.
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Der Verein Pro Ruine Belfort mit Sitz in Brienz/Brinzauls bezweckt die finanzielle Unterstützung der Stiftung Pro Ruine Belfort, welche den Verfall der sehr schönen Burgruine Belfort aufhalten möchte.

Der Verein Pro Ruine Belfort ist froh um jede Spende.

Pro Ruine Belfort, Raiffeisenbank Albula, 7450 Tiefencastel, Konto 70-3768-9
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