Fadenstrahlröhre und Helmholtzspulen
Fadenstrahlrohr - Atomphysik
Das Gerät erlaubt die Bestimmung der spezifischen Elektronenladung als dem Verhältnis der Elementarladung zur Ruhemasse eines Elektrons.
Das Gerät besteht im wesentlichen aus einer mit Neon gefüllten kugelförmigen Gasentladungsröhre (Druck etwa 10-²Torr), die ein Elektrodenstrahlsystem, bestehend aus einer direkt geheizten Wehnelt-Kathode mit Bariumoxidfleck und einer ringförmigen Anode, besitzt. Der aus der Katode austretende gut gebündelte Elektronenstrahl regt die Gasmoleküle zum Leuchten an, seine Bahn ist deshalb gut sichtbar. Das von zwei Helmholtzspulen erzeugte homogene Magnetfeld zwingt den Elektronenstrahl auf eine Kreisbahn. Aus Anodenspannung, magnetischer Feldstärke und dem Durchmesser des vom Elektronenstrahl gebildeten Kreises kann die spezifische Elektronenladung bestimmt werden, auch Lorenz'sche Kraft genannt.
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Das Schild auf der Rückseite des Gerätes zeigt woher es kommt.
Auch in der DDR wurde viel für die Bildung der Schüler und Studierenden gemacht. |
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Ohne Magnetfeld fliegt der Strahl geradeaus bis zur
Glaswand.
Um die Elektronen gut sichtbar zu machen besitzt die Röhre eine Restatmosphäre
aus Neongas.

Mit Magnetfeld bildet der Strahl einen Kreis.
Fliegen die Elektronen senkrecht zu den Feldlinien des Magnetfeldes werden sie
abgelenkt und bilden einen Kreis.
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Die Kathode und das Lochblech noch einmal in
Grossaufnahme. Schön zu sehen wie die Elektronen fliegen :-)