Mineralienröhre nach Crookes

In dieser Röhre befindet sich ein Mineral (Stein), der unter Elektronenbeschuss blau-rot fluoresziert.

Höhe der Röhre = 30cm  / Durchmesser bei der Kugel = 8cm
Die Röhre steht auf einem Glasfuss, wie ein Weinglas.


In der Mitte der Röhre befindet sich ein Mineral


Oben ist die Kathode als Scheibe zu sehen.


Sauber ist das Mineral in Glas gefasst.


Noch einmal die Glasfassung des Mineralstein


Unten befindet sich die Anode.


In diversen Farben leuchten die unterschiedlichen Mineralien, die im Stein enthalten sind.


Vor allem leuchtet dieser Stein in den Farben Blau und Rot.
2 kleine Stellen leuchten Orange!


Auch das Glas fluoresziert Blau. Gut ist auch der Schatten des Steines auf dem Glaskörper zu sehen.


Gut zu sehen, der rötlich leuchtende Elektronenstrom, der von der Anode aufgefangen wird.

Der Bau so einer Röhre ist nicht so einfach, wie das Endprodukt aussieht. Ich konnte bei der Herstellung dieser Röhre dem Glasapparatebläsermeister Lutz Neumann in Cursdorf / Thüringen zusehen. (Siehe bei Links und Partner auf der Hauptseite!) Einen Stein zu finden, der so leuchtet ist eine Geschichte für sich. Dann den Stein so montieren, dass er auf der richtigen Seite liegt und nicht von der Halterung herunterfällt, braucht viel Erfahrung. Wie der Stein leuchtet kann erst nach der Vakumierung gesehen werden. Die Evakuierung der Röhre braucht viel Zeit, meistens muss während Stunden die Röhre geheizt und an der Vakuumpumpe angeschlossen sein. Mineralien können nachgasen und eingeschlossene Feuchtigkeit loswerden, das verändert dauernd das Vakuum. Auch kann das Mineral noch nach Tagen nachgasen und die Röhre muss noch einmal geöffnet und neu Evakuiert werden. Das Endvakuum ist sehr hoch.