Entladungsröhre mit Vakuumpumpe

Diese Entladungsröhre muss mit einer Vakuumpumpe evakuiert werden .
Während dem Pumpen siehst du die diversen Leuchterscheinungen.
Siehe auch "Vakuumskala nach Cross".
Die Vakuumpumpe ist eine einstufige  Drehschieberpumpe die leider nur ca. 0.1 Torr Enddruck erreicht.


Der Versuchsaufbau. Pumpe, Röhre und Funkeninduktor.

Länge der Röhre = 50cm. Durchmesser = 4cm. Abstand der Elektroden = 38cm.
Die Röhre hat den Hauptanschluss für die Pumpe in der Mitte. Ich habe jedoch keinen Schliff (Anschlussteil) um die Röhre da zu evakuieren.
Der rechte Anschluss wäre dazu da diverse Gase in die Röhre einzufüllen. Dieser Anschluss ist jedoch mit 6mm Durchmesser ideal um meine Vakuumpumpe anzuschliessen. Hat doch der Schlauch genau die richtigen Masse :-)


Der Anfang:
die Pumpe läuft , der Funkeninduktor ist eingeschaltet. Das Vakuum beginnt sich aufzubauen.
Jedoch in den ersten Sekunden tut sich in der Röhre noch nichts.
Der Überschlag ist am Funkeninduktor zu sehen.

Aber nicht lange und die Entladung erfolgt durch die Röhre.

Fadenstrahl. Druck = ca. 30 Torr.

Geisslerlicht. Druck = ca. 2 Torr.

Graues Licht. Druck = unter 1 Torr.

Geschichtetes Licht. Druck = ca. 0.5 Torr.

Leider kann meine kleine Vakuumpumpe kein grösseres Vakuum erreichen..
Bei ca. 0.1 Torr ist Schluss.
Jedoch ist der Crookes'sche Dunkelraum bei der Kathode (rechts) schön zu sehen.

Die Röhre ist auf ca. 150 Grad mit der Gasflamme aufgewärmt.
Kurzzeitaufnahme, 1/10 Sekunde.

Die Röhre wird nicht mehr mit einem Funkeninduktor betrieben.
Jetzt ist eine Zeilenendstufe am Werk. Reine Gleichspannung.
Die Scheiben der Entladung bleiben stehen. Keine Bewegung der einzelnen Entladungszonen ist zu erkennen :-)


Die folgenden Fotos wurden von einem Sammlerkollegen gemacht. Seine Pumpe kann ein höheres Vakuum 
herstellen und daher sieht man auf den beiden letzten Aufnahmen auch das Röntgenvakuum bei ca. 0.05 Millibar.

Daniel, vielen Dank für die tollen Fotos.


Das zweite Experiment habe ich mit einer selbstgeblasenen Glaskugel gemacht.

Angeschlossen an die Vakuumpumpe.

Die Vakuumpumpe ist noch nicht eingeschaltet. Ein Vakuumprüfer,
(Teslaprinzip, weiter unten auf dieser Site zu sehen)
sprüht seine Funken in alle Richtungen. Die Glaskugel interessiert die Funken nicht.

Die Vakuumpumpe ist eingeschaltet. Die Entladung des Vakuumprüfers zeigt Wirkung.

Das Vakuum hat ca. 0,5 Torr erreicht. Deutlich sieht man dass die Entladung durch die Röhre geht :-)