NARVA Elektrische Radiometerröhre ERR-2
Länge 220mm / Durchmesser 125mm

Die mechanische Wirkung des Elektronenstrahles setzt das Rädchen in Bewegung.
Bei Ablenken des Strahles wird das Rädchen abgebremst und bewegt sich dann entgegengesetzt.
Ablenken kann man mit einem Permanentmagneten.
Bei zu starker Streuung des Elektronenstrahles ist es zweckmässig, den Wehneltzylinder auf Kathodenpotenzial zu legen.
Bei anlegen einer negativen Gitterspannung an den Wehneltzylinder können allgemeine Versuche über Kathodenstrahlen gezeigt werden.
(Einfluss einer negativen Gitterspannung auf den Elektronenstrahl)
Die Röhre ist mit einem Restdruck Neon versehen, dadurch wird der Verlauf des Elektronenstrahles als angeregte Gassäule sichtbar.

Technische Daten: Anodenspannung ab 350V  /  Heizspannung 6,3V  /  Gitter 0 bis -50V (regelbar)


Das Flügelrad besteht aus Glimmerplättchen.


Mit der DigiCam aufgenommen.


Das sind Langzeit-Aufnahmen mit Film
(200-ASA , Blende 4.7 , Belichtung ca. 4 Sekunden)


Schön sieht man den Elektronenstrahl im Restdruckgas Neon rot leuchten. Das Flügelrad dreht sich sehr schnell.

Am 16. Januar 2005, einem vernebelten Sonntag,  habe ich für diese Röhre ein eigenes Netzteil und ein Gehäuse konstruiert :-)

Die Gleichrichterröhre für die Anodenspannung ist eine EZ-80.
Trafo und die anderen Bauteile befinden sich in der 'Box'

Unter dem Wehnelt-Zylinder habe ich einen Magneten angebracht.
Damit kann man den Kathodenstrahl ausrichten, links oder rechts fliegt der Strahl auf das Flügelrad.

Hinten im Gehäuse befindet sich Netzschalter und das Netzkabel.
Weil kein passender Röhrensockel zur Verfügung stand, habe ich die Anschlüsse direkt angelötet :-)
Masse des Grundbrettes 32 X 12cm.

Zum Datenblatt dieser Röhre