6 Geisslerröhren in der Vitrine
Diese 6
Geisslerröhren in der Holzvitrine sind sehr alt.
Ca. 80 bis 100 Jahre. Vermutlich sind auch diese Röhren bei Pressler in
Cursdorf gefertigt worden.

Die Röhren befinden sich in einer Holzvitrine. Oben hat das Gerät einen
Umschalter, mit dem die einzelnen Röhren an die Hochspannung geschaltet werden
können.
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Oben ist deutlich der Umschalter für die Röhren zu sehen.
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Eine der Elektroden. Rotes Einschmelzglas !! Habe
ich bis jetzt noch nie gesehen!
Die Elektrode ist ein sehr dünnes Alustäbchen, ca. 0,5mm.

Bei näherer Betrachtung der Anschlüsse kann man sehen, dass Kriechströme das
Holz ziemlich gestresst haben.
Wenn ich die Röhren mit dem Funkeninduktor im Kasten in Betrieb setzen will,
feuert es im Holz!!
Siehe die Spuren der Kriechströme (grüne Pfeile). Da hat Jemand echt doll
gewütet !!

Für diese Fotos habe ich die Röhren einzeln, ausserhalb des Kastens
fotografiert.
Deutlich erkennt man, mit diesen Röhren stimmt etwas nicht. Bei Röhre 1 ist
das Vakuum vermutlich zu klein.
Bei den Röhren 2 bis 5 ist das Vakuum zu hoch. (Grüne Glasfluoreszenz)
Nur bei der sechsten Röhre scheint das Vakuum noch einigermassen in Ordnung zu
sein.
Sammler passt auf !! Betreibt euere Röhren nicht über längere Zeit. Nicht mit
starken Neon-Ölbrenner-Hochspannungstrafos !!
Das Beste ist
immer noch der Gute alte Funkeninduktor, der bringt nur Spannungsspitzen und
dazwischen Pausen.
Damit heizen sich die Elektroden nicht so stark auf. Die Röhren werden dadurch
nicht so "gestresst" !!
Diese 6 Röhren
werden ein Fall für den Fachmann.
Neu pumpen, ca. 2Torr und das Ganze funktioniert wieder wie es sein sollte :-)
