Die Glimmlichtröhre.
Wurde bei frühen Röntgen-Röhren verwendet.
Länge = 28cm  /  Durchmesser = 3cm

Bei weichen Röntgen-Röhren, die also einen geringen elektrischen Widerstand besitzen, kann es vorkommen, dass auch der Schliessungsstrom der Induktionsapparates (Funkeninduktor) wirksam wird und somit in diesem Augenblick in der Röhre ein Strom in die falsche Richtung fliesst, der die Lebensdauer der Röhre verkürzt. Man erkennt den Durchgang des Schliessungsstromes leicht daran, dass das grüne Licht der Röhre mit Schattenfiguren durchsetzt ist. Besser ist es in den Stromkreis der Röhre eine Glimmlicht-Röhre einzuschalten. Sie besteht aus einer Spuren von Stickstoff enthaltenden Glasröhre mit zwei geradlinigen Elektroden und besitzt die Eigenschaft, das ihre Kathode bei Durchgang gleichgerichteten Stromes von einem violetten Lichtschimmer umhüllt wird und zwar auf einer um so längerer Strecke je stärker der Strom ist, während auf der Anode ein rötliches Licht in Erscheinung tritt. Ist Schliessungslicht vorhanden, so tritt das violette Glimmlicht auf beiden Elektroden auf.
(( Dieser Text stammt aus einem alten Schulbuch ))


Länge der Röhre = 280 mm   /   Durchmesser = 30 mm   /   Abstand der beiden Elektroden = 2 mm


Und jetzt unter Hochspannung.


Aus einem anderem alten altem Schulbuch stammt diese
Beschreibung dieser Röhre.

Das ist ein Scan eines alten Buches.



Die Glimmröhre und der Drehspiegel.

Der Nachbau des Oszillographen. Wie oben beschrieben kann im Glasapparatemuseum in CURSDORF bewundert werden!

Das Steuergerät des Oszillographen.

Echt super, gibt es jemanden, der so etwas nachbauen kann !!


Auf diesen Fotos ist die Sinuskurve nicht so gut zu sehen!


Aber in Natura echt super. Im Museum kannst du es geniessen :-)


Die Drehung des Spiegels und die Trägheit das Auges macht die richtige Betrachtung dieses Versuches aus!