KANALSTRAHL-RÖHRE NACH GOLDSTEIN Nr. 1

Eugen Goldstein.
Geboren 5.September 1850 in Gleiwitz. Gestorben 25. Dezember 1930 in Berlin.
Er entdeckte 1886 die Kanalstrahlen.

Torpedoförmige Hochspannungsröhre mit 3 Anschlüssen. Im Inneren befindet sich eine mehrfach geschlitzte Kathode aus Aluminium. Die Anode befindet sich in einem Ansaugstutzen. Am anderen Ende der Röhre ist eine Auffängerelektrode angeordnet, die zum Nachweis der positiven Ladung der Teilchen dient. Die Röhre steht auf einem gedrechselten Holzsockel.
Höhe = 23cm / Breite = 26cm / Durchmesser = 4.5cm

Kanalstrahlen bestehen aus positiven Ladungsträgern, die sich in der Gasentladung auf die Kathode zu bewegen. Verwendet man eine geschlitzte Kathode, so können die Kanalstrahlen als leuchtende Strahlenbüschel deutlich erkannt werden, da sie beim durchdringen der Kathode in einen feldfreien Raum gelangen, der mit Neongas gefüllt ist. Die Strahlen müssten demzufolge rot oder orange leuchten.


Deutlich sieht man die Geschlitzte Kathode.

Die Anode im unteren Teil der Röhre.

Angeschlossen am Funkeninduktor.


Befeuert mit ca. 30'000 Volt

Deutlich ist die Elektronenwolke im Neongas zu erkennen.



Und noch einmal die Kanalstrahlen.



Und zuletzt das Datenblatt der Röhre.