Pfennig-Röhre
Kegelförmige Hochspannungsröhre nach einem Modell der Lehrmittelfirma NEVA in Geislingen.
Mit 2 Anschlüssen
und einem grün fluoreszienden Leuchtschirm im Frontbereich. Es handelt sich
um
die Röhre mit der NEVA-Nummer 6620. Die Röhre steht auf einem gedrechselten
Holzsockel.
Die Röhre dient dem Nachweis, dass sich GEPRÄGTE Kathoden (z.B. Münzen) auf einem Fluoreszenzschirm als Objekte abbilden lassen. Die Kathodenstrahlen gehorchen dabei dem elektronenoptischen Brechungsgesetz. In diesem Fall hat sich der Hersteller mit der Verwendung eines österreichischen 10-Groschen-Stücks als Kathodenmünze als sehr humorvoller Mensch erwiesen.
Zum Betrieb wird eine Hochspannungsquelle mit ca. 5 kV benötigt.

Höhe über alles = 28cm
/ Länge der Röhre = 14.5cm / Durchmesser am Schirm = 10cm

Der seitliche Anodenanschluss.

Der Pfennig im inneren.
Pfennig? Bei dieser Röhre hat der Glasbläser ein 10-Groschenstück aus
Österreich verbaut. ![]()

Und jetzt unter Hochspannung. Von hinten auf den Groschen geschaut.

Der Anodenanschluss. Deutlich ist die Erregung des Restgases (Vermutlich
Neongas) zu sehen.

Nicht ganz scharf ist die Abbildung auf dem Schirm. Mann erkennt jedoch ganz gut
um welchen "Pfennig" es sich handelt.
