Röntgen-Röhre

Ein Nachbau einer sehr bekannten Röhre.

Die Röntgenröhre der Firma NEVA ist eine Ionenröhre mit kalter Kathode, die auf ein Vakuum von 0,02 Torr (Röntgenvakuum) ausgepumpt ist.

Die Kathode besteht aus einem Hohlspiegel aus Aluminium, in dessen Brennpunkt die mit Platin belegte Anode angeordnet ist. Die Fläche der Anode ist gegen die Röhrenachse um 45 ° geneigt, sodass der im Anodenbrennfleck entstehende Röntgenstrahlkegel die Röhre seitlich verlassen kann. 

Zum Betrieb wird eine Hochspannungsquelle benötigt. Die Röhre ist NEUWERTIG und FUNKTIONSFÄHIG. 
Sie wurde nach Plänen der bekannten Lehrmittelfirma NEVA Dr. Vatter in Geislingen gebaut und entspricht in Abmessungen, Gasfüllung und Partialdruck exakt den Vorgaben der NEVA. 

Die Röhre ist mit einem schwach bläulich fluoreszierenden Gas gefüllt, das ich leider nicht auf dem Foto abbilden konnte. 

Länge der Röhre  = 22.5cm  /  Durchmesser der Kugel  = 9cm
Diese Masse sind ca. Angaben und können von Röhre zu Röhre schwanken.
Bedenke das ist echte Glasbläser Handarbeit.


Die Holspiegelkathode.

Der Absaugstutzen. Im kleinen Angeschmolzenen Teil befindet sich Aktivkohle.
Wird die Röhre im langen Betrieb zu hart kann man diese Aktivkohle durch erwärmen mit 
dem Bunsenbrenner aktivieren und das Vakuum damit regulieren.

Die beiden Anoden. Sie sind ausserhalb mit einer Feder verbunden.
An der vorderen Anode (Antikathode) entsteht die X-Strahlung (Röntgenstrahlung).



Ich konnte es natürlich nicht lassen die Röhre auszuprobieren.
Eine Röntgenfilmkassette mit Verstärkerfolie wurde zum Leuchtschirm.

Das Foto zeigt den Versuchsaufbau.
Rechts der Funkeninduktor, im Vordergrund die Röntgenkassette, 
 im Hintergrund die Röntgenröhre und dazwischen mein Hand ;-)
!! Bitte nicht nachmachen !!

Das Foto ist mit der Digi-Kamera entstanden.
Das Metermass diente nur zum einstellen der Schärfe.
Belichtung ca. 5 Sekunden.


Meine rechte Hand



Und noch ein Röntgenbild. Die Fernbedienung meines Fernsehers.