Zwei Solarradiometerröhren
auch Lichtmühlen genannt.

Diese beiden Solarradiometer haben die Glasapparatebläser
Lutz Neumann und Wolfgang Linschmann gebaut. 
Beide haben ihren Betrieb in Cursdorf im Thüringer Wald.


Die Kleine von Lutz Neumann wird vor allem an Schulen verkauft. Höhe = 21.5cm / Durchmesser = 8cm
Die Grosse von Wolfgang Linschmann zeigt den Berliner Sendeturm. Höhe = 49cm / Durchmesser = 8,4cm


Oben ist der Absaugstutzen.


Hier auch nur länger und farbig verziert. Auch sind 3 Parabolantennen zu sehen :-)


Das Flügelrad besteht aus 4 Glimmerplättchen, die auf der einen Seite geschwärzt sind.


Auch hier Glimmer aber in der Form des Berliner Bären.


Das Nadellager und das Gegenlager damit das Flügelrad nicht herausfällt.


Siehe links!


Noch einmal das Lager.


Noch einmal das Lager.


auf einem Glasfuss steht die Röhre.


Auch hier ein Glasfuss aus bernsteinfarbenem Glas.

Was ist eine Lichtmühle ?

Der Radiometer ist eine Erfindung des englischen Physikers Sir William Crookes und zeigt in anschaulicher Form, die Umwandlung von Licht in Bewegungsenergie. Die schwarzen Flächen des Solarflügelrades nehmen eine grössere Lichtenergie auf, als die hellen Flächen. Dabei entsteht infolge stärkerer Erwärmung der Luftmoleküle an der schwarzen Fläche ein höherer Druck, der zu einer Drehbewegung der Solarflügel führt. Diese Drehbewegung entsteht bei Lichteinstrahlung, wie Tageslicht (Fensterplatz, stehend oder hängend) und auch im Licht einer Glühlampe im Raum (kein kaltes Neonlicht). Je intensiver das Licht ist, desto schneller dreht sich das Rädchen. Die Drehkraft auf das Solarflügelrad muss dabei grösser sein, als der Widerstand der Luftmoleküle. Aus diesem Grund wird in der Glaskugel ein Teilvakuum (Restdruck 0,05 Millibar) erzeugt. Es kann somit als kleines Sonnenkraftwerk bezeichnet werden.